Freitag, 3. Oktober 2014

Dekoidee: Strickkranz

Hallo da draußen.

Es ist wieder soweit. Der Herbst kommt. So langsam werden die Tage merkbar kürzer und die Welt verändert sich. Ich bin dann ein Mensch der sich gerne in Handarbeit vergräbt. Und so habe ich eine kleine Dekoidee-Anleitung für euch


Was man braucht:

- Stricknadeln
- Wolle
- Styroporring
- Maßband

1.
Mit dem Maßband ermittelt man die Dicke des Styroporrings und mithilfe einer Maschenprobe oder den Angaben auf dem Wollknäuel wird die gebrauchte Maschenzahl ermittelt. Macht es ein wenig kleiner, dann legt sich das Gestrickte schön um den Ring.

2.
Mit dem Maßband misst man anschließend den Umfang des Rings. Dies ist das Maß der Länge des zu strickenden Stückes. Auch hier gilt, dass man es ruhig etwas kleiner machen sollte. Legt das Strickstück einfach zwischendurch mal um den Ring und probiert es aus.

3.
Nun wird gestrickt. Sucht euch ein schönes Muster aus, ier sind keine Grenzen gesetzt. Denkt nur daran, dass bei manchen Mustern wie Zöpfe es was strammer wird und man dementsprechend ein paar mehr Maschen braucht.

4.
Ist man mit dem Strickstück fertig, wird dieses mit Hilfe des Abmaschens zusammengefügt. Dabei immer zwei Maschen auf der Nadel und eine Masche vom Anfang zusammen abmaschen und die entstandene Masche wieder auf die Nadel ziehen. Anschließend wiederholen, bis man am Ende nur noch eine hat. Diese verknoten und den Faden lang lassen zum zusammennähen um den Ring.

5.
Zum Zusammennähen des Strickstücks um den Ring nimmt man nun den Faden und mit Hilfe einer Stricknadel wird dieser durch Schlaufen entlang des Strickstücks geführt. Dabei immer oben und unten im Wechsel.

6.
Ist man am Ende angelangt wird der Faden ordentlich verknotet und entweder vernäht oder zu einer Schlaufe zum aufhängen geformt.

Jetzt nur noch nach eigenem Geschmack dekorieren, aufstellen oder hinhängen. Fertig.

Ich hoffe, dass euch die Anleitung gefällt. Meldet euch bei Fragen oder Anregungen.

Bis dahin,
eure MariLittle

Montag, 29. September 2014

Freebook: Brotkorb

Hallo.

Heute gibt es für euch eine Anleitung zum Nähen eines Brotkorbes.
Um einen Brotkorb zu nähen braucht man keine großen Erfahrungen beim nähen. Es ist relativ leicht und kann von Anfänger gut umgesetzt werden.


Zutaten:

- Stoff für außen
- Stoff für innen
- Schere oder Rollschneider mit Unterlage
- Bügelvlies
- Bügeleisen und Bügelbrett
- Nähmaschine, Nähgarn, Stecknadeln, Markierstift
- Lineal oder Geodreieck

1.
 Man schneidet als ersten den Stoff zu. Man braucht von beiden Stoffen jeweils 2 Quadrate in 40 cm * 40 cm.

2.
Die 4 Stoffquadrate werden nun mit dem Bügelvlies verstärkt. Dafür werden die Quadrate auf das Bügelvlies gelegt und gleichmäßig mit viel Druck mit dem Bügeleisen festgebügelt. An den Kanten sehr sorgfältig arbeiten.

3.
Nun nimmt man die Quadrate und steckt sie fest. Dabei werden die gleichen Quadrate aneinander gesteckt, sodass der Stoff für innen und außen nicht gemischt werden.

4.
Nun näht man die Teile wie rechts gezeigt aneinander (gestrichelte Linie) und entfernt anschließend die Nadeln.

5.
Um einen schönen Boden zu formen, nimmt man sich anschließend beide Nähstücke zur Hand und klappt die Ecken unten auf indem man die Nähte aufeinander legt. Mit dem Meßwerkzeug ein Dreieck mit einer Höhe von 10 cm abmessen und markieren. Diese Linie nähen und das Dreieck abschneiden.

6.
Das Nähstück für außen auf rechts drehen und in das Nähstück für innen legen und feststecken. Hier fängt man mit den Nähten an und achtet darauf, dass diese genau übereinander liegen. Nun den Rest feststecken und komplett nähen und Nadeln entfernen.

7.
Durch die Öffnung in dem Nähstück des Innenstoffes wendet man nun das Nähstück und kontrolliert die Nähte.

8.
Mit Hilfe des Bügeleisens werden nun die Nähte des Randes geöffnet und geglättet. Anschließend näht man mit geringem Abstand nochmal am Rand lang.

10.
Mit der Hand wird nun die Wendeöffnung geschlossen und mit dem Bügeleisen nochmal den Stoff glätten.

Fertig!

Hier ist die Anleitung nochmal für euch zum Ausdrucken:  Anleitung Brotkorb

Wenn es Fragen oder Anregungen gibt, meldet euch einfach.
Und nun wünsche ich viel Spaß beim nachmachen. Zeigt mir doch eure fertigen Körbchen.


Bis dahin,
eure MariLittle

Mittwoch, 3. September 2014

Dekoidee: Federbild


Hallo!
Heute möchte ich euch eine kurze und kleine Dekoidee für die Wand zeigen. Ich habe in letzter Zeit ein paar Federn gesammelt und dabei ist mir nach und nach diese Idee gekommen.


Was man dazu braucht ist eigentlich recht simpel. Einen Bilderrahmen, ein Stück Papier oder Pappe für den Hintergrund, Klebe und Federn.


Nimmt euch eure Federn und legt sie auf den Hintergrund im Passepartout. Schaut wie es zusammenpasst und vernünftig liegt. Meine Federn sind schön bunt. Man kann natürlich auch einfarbige nehmen und den Hintergrund bunt gestalten.


Mit der Klebe klebt ihr nun die Federn einzeln fest. Nimmt nicht zu viel Klebe, die hat die schlechte Angewohnheit zu vergilben. Ein kleiner Strich unter der Feder reicht vollkommen. Anschließend baut ihr den Rahmen wieder zusammen und sucht euch ein schönes Plätzchen.

Wie sehen eure Federbilder aus? Bin gespannt ein paar zu sehen. 

Bis dahin,
Eure MariLittle

Donnerstag, 28. August 2014

Nähanleitung: Teekannen-Türstopper

Hallo!

Heute habe ich wieder eine Nähanleitung für euch. Meine Schwiegermama hat sich beim shoppen in ein Türstopper in Form einer Teekanne verliebt und hat mich gefragt, ob ich ihr den nähen könnte. Klar, ich versuche es. Und mache auch direkt eine Anleitung daraus.


Und los geht es.

Zutaten:

- Nähmaschine (flinke Finger gehen aber auch)
- Passendes Nähgarn und Nadeln
- Stecknadeln
- Stift
- Rundschneider mit Schneidunterlage
- Schere
- Maßband und ein Geodreieck
- Bügelvlies
- Plastiktüte oder Gefrierbeutel sowie ein Gummiring
- Stoff
- Spitze
- Sand

Ganz wichtig ist natürlich eine Idee wie es aussehen soll. Ich habe leider kein Bild von der Kanne gemacht. Also wird es aus dem Kopf und ein wenig aus dem Internet vorbereitet.


Schritt 1:
  
Als erstes macht ihr euch Gedanken wie groß die Kanne werden soll. Ich werde eine Untertasse als Kreis benutzen und darauf meine Kanne aufbauen. Die Untertasse hat einen Durchmesser von 15,5 cm und somit einen Umfang von 49 cm.
Desweiteren soll der Körper aus zwei verschiedenen Stoffen genäht werden. Das heißt, ihr braucht zwei Rechtecke in Länge des Kreisumfanges und einer beliebigen Höhe. Ich habe vorher mit einem Lineal und dem Tellerchen geschaut was symethrisch aussieht und nehme nun eine Höhe von 8 cm.
Ihr braucht also einmal einen Kreis mit 0,5 cm Nahtzugabe aus dem Stoff der den unteren Teil der Kanne bilden soll, bei mir ist es der Stoff mit den Kreisen.
Aus dem gleichen Stoff macht ihr ein Rechteck in 50 cm * 9 cm (beide Maße mit Nahtzugabe). Das zweite Rechteck wird aus dem roten Stoff gemacht und ist 50 cm * 9,5 cm groß.  Da hier die Spitze angenäht wird, brauchen wir ein wenig mehr Stoff an der unteren Kante.
Alle Teile werden mit Bügelvlies verstärkt.


Schritt 2:


Jetzt kommt das schwierigere Stück. Ich habe mit vorgenommen nicht einen flachen Deckel zu nähen, sondern ein Deckel, wie er normalerweise aussieht. 

Dafür habe ich mit etwas Überlegung einen konstruiert: Damit er sich wölbt habe ich den Deckel in vier Teile unterteilt. Das bedeute, dass ein Nähstück 1/4 des Kreisumfanges darstellt. Um das so aufzumalen habe ich einfach eine Linie mit einer Querlinie gemalt. An dem Schnittpunkt habe ich die Untertasse angelegt und drumherum gemalt. Da der Radius des Kreises ca. 8 cm beträgt, habe ich mir an dieser Stelle eine Markierung gesetzt und im 45°- Winkel eine Linie bis zum Umfang gemalt. 
Nun überlegt man sich, wie hoch der Deckelgriff sein soll. Ich habe 2 cm genommen und wieder eine Markierung gesetzt. Nun malt man einen schönen Bogen um den Griff zu formen. Auch die gerade Kante rundet man ab, damit der Deckel sich später schön wölbt. Nun hat man das Schnittmuster für den Deckel.










Ausschneiden, an einer Faltkante anlegen aufmalen und ausschneiden. Das ganze natürlich vier mal. Die zugeschnitten Teile werden mit Bügelvlies verstärkt.



Schritt 3:

Nun werden der Henkel, der Ausgießer und ein Tragegriff gestaltet.

Der Tragegriff wird ein normaler Trageriemen. Dafür werden zwei Rechtecke aus dem Stoff des Unterteils zugeschnitten. Meine sind 25 cm * 5 cm groß.












Der Henkel wird aus einem Rechteck des dritten Stoffes genäht. Ich nehme 17 cm * 10 cm, damit der Henkel nicht zu dünn wird.








Der Ausgießer wird wieder etwas schwieriger. Hierfür malt man sich die Silhouette so auf wie man sie gerne hätte. Mit Hilfe des Geodreiecks kann man das konstruieren, damit man in der richtigen Größe bleibt. Oben an der Spitze setz ich noch einen Bogen an, damit es nicht platt ist wenn man es zunäht und ausstopft. An einer Faltkante anlegen und ausschneiden.
Schritt 4:


Hat man die Teile zugeschnitten, werden diese genäht. Die Rundungen vor dem umstülpen ein paar Mal einschneiden. Das entlastet den Stoff und dieser kann sich ordentlich wölben.
Schritt 5:




Jetzt geht es an den Kannenbauch. 

Als erstes wird die Spitze an das obere Rechteck genäht. Denkt an den Henkel. Der muss unter der Spitze festgenäht werden. Und zwar in der Mitte des Rechtecks.

Anschließend das untere Rechteck auflegen und festnähen. Mit dem Bügeleisen wird nun die Falte gebügelt und mit einem geraden Stich nochmals abgenäht.



Schritt 6:
















Nun wird der Ausgießer gestopft, mit einem Zick-Zack-Stich zugenäht und an das Rechteck gesteckt. Hierbei beachtet man, dass man oben noch die 0,5 cm Nahtzugabe hat. Nun schließt man den Kreis und näht alles zusammen.

Schritt 7:

Nun setzt man den Henkel und den Deckel an die obere Kante und steckt diese fest. Der Henkel wird ausgestopft, zugenäht und ebenfalls festgesteckt. Nun vorsichtig dran entlang nähen. 
Fertig sieht das ganze dann so aus:
Schritt 8:


Nun setzt man den unteren Kreis ein und näht diesen fest. Man lässt eine Öffnung, um den Sandsack und die Füllwatte hinein geben zu können. Ich habe den Sand zur Sicherheit in zwei Gefrierbeutel getan.











Alles rein in die Kanne und das Loch mit der Hand zunähen.

Schritt 9:

Hinstellen und genießen. Fertig ist die Teekanne.
Ich hoffe, dass meine Schwiegermutter sich freut. Werde es ihr gleich mal berichten. 
Ich wünsche euch viel Spaß beim nachnähen. Gerne könnt ihr eure Kannen unten zeigen. Ich bin sehr gespannt auf die verschiedenen Ausführungen. Wenn es Fragen oder Anregungen gibt schreibt natürlich auch.

Bis bald,
Eure MariLittle

Sonntag, 17. August 2014

Eine kleine Dekoidee mit Korken

Hallo!
Heute habe ich etwas aus meiner kleinen spontanen Ideenschmiede für euch.
Ich versuche unser Haus mit Ideen und Kreativität selber zu dekorieren. Es gibt viele schöne Sachen zu kaufen. Aber ich mach zu gerne etwas selber und versuche mich an allen möglichen Projekten. Klappt mal mehr und mal weniger. Ich denke, ihr kennt das.

Heute hatte ich eine spontane Eingebung als ich mit dem Sohn von Freunden spielte. Er hatte seinen Bagger dabei und leider konnte er nicht draußen in der Erde spielen. Also musste eine Lösung her für unser Wohnzimmer. Und die stand für den guten Zweck in der Ecke: Korken von Wein und Sekt. Über Jahre gesammelt kam da eine kleine Portion raus. Und das "Baggerloch" wurde ein Holztablett. Und dann folgte eine Spielidee der nächsten. Und raus kam das:


Zugegeben, als das in meinem Kopf entstand kamen erst die Kerzen und die kleine Reagenzvase hinzu. Eine frisch geschnittene Sterndolde in die Vase und die neue Deko darf auf meinen Gartentisch Platz nehmen.

Ich hoffe, dass ihr ein wenig inspiriert seit. Zeigt mir doch eure Korkendeko. Ich freu mich darauf. 

Bis dahin,
Eure MariLittle

P.S.: Der gute Zweck der Weinkorken in der Ecke ist übrigens die nicht in den normalen Müll zu geben, sondern zu sammeln und bei einer Sammelstation abzugeben. Die Korken werden dann recycelt. Korkeichen brauchen sehr lange um eine geeignete Schicht Kork zu bilden. Guckt mal nach auf den Korken, ich hatte einen mit 14 Jahresringen. 

Sonntag, 3. August 2014

Schönheit der Natur

Hallo da draußen. 

Heute habe ich ein paar Photos aus der Natur für euch. Ich bin gerne an der frischen Luft und fange schöne Pflanzen oder Stellen ein.





Die Federn sind mir am Strand aufgefallen. Der Wind hat sie in den Strandhafer geweht. 


Diese Blume hat sich auf der Düne breitgemacht und hat sich weit über den Weg gebeugt. Leider weiß ich nicht was das für eine ist. Aber die tolle Farbe viel schon vom weitem auf.


Dieses Bild habe ich in meinem Garten aufgenommen.  Es ist eine Sterndolde und die sah mit den Grau- und Grüntönen wunderbar aus. Übrigens eine sehr langblühende Pflanze. Ich kann sie nur empfehlen.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.

Viele Grüße,
eure MariLittle

Samstag, 2. August 2014

Möwen

Hallo!

Geht es euch auch so? Ich bin immer wieder fasziniert von Möwen. Ob am Strand oder in der Stadt. Es sind schöne Tiere, die elegant mit ihrem glatten Federkleid durch die Lüfte segeln. Frei und ungebunden. Ich schaue ihnen immer wieder gerne zu. Und mache hin und wieder ein paar Photos von ihnen. Hier eine kleine Auswahl, die ich in Holland von die Linse bekommen habe.



Da war schon ein wenig Getümmel am Himmel. Die meisten Strandbesucher sind schon gegangen und die Kunstflieger waren auf der Suche nach zurückgelassenen Essen.



Ein wenig haben sie gefunden. Den Rest haben die Möwen sich dann aus dem Meer geholt.

Es hat sich aber gelohnt so lange am Strand zu warten. Ich konnte diese tollen Geschöpfe sehr nah photographieren.

Mal schauen, wann ich wieder welche vor die Linse bekomme.

Bis dahin,
eure MariLittle


Donnerstag, 31. Juli 2014

Erinnerungen

Es tut weh sich an Momente zu erinnern, die es nie wieder geben wird.

Ich möchte heute unseren kleinen Kater ehren. Letzte Woche, am 22.07.2014 ist er über die Regenbogenbrücke gegangen und wartet nun in diesem wunderbaren Land auf uns.



Wir haben am 07.05.2014 die schockierende Diagnose chronische Niereninsuffizienz, kurz CNI, bei Garfield erhalten. Wir waren wie vor den Kopf geschlagen und wussten nicht wohin. Unsere Tierärztin hat uns aufgefangen und auch ihr Team hat uns gute Informationen und Ratschläge mit auf den Weg gegeben. Im Internet gibt es eine wunderbare Seite zu diesem Thema. Hier haben wir die meisten unserer Informationen her. Beruhigt sind wir in die Pflege unseres Katers gegangen. Jedoch war sein Krankheitsverlauf schwierig und dann kam das Wetter hinzu. Er hat es leider nur 2,5 Monate geschafft.


Er war ein besonderer Kater, an den wir uns ewig erinnern werden. Ob es sein morgendliches Getöse am Futterpott ist, oder sein abends auf den Bauch legen um gekuschelt zu werden. Es gibt viele schöne Erinnerungen. Leider tun sie wirklich weh, da es, wie oben geschrieben ist, nie wieder solche Momente geben wird.


Unser Kumpelino, unser Rotester, unser kleiner Freund, unser Garfield wird uns ab jetzt als Wind im Garten besuchen. Wenn er die Blätter seines roten Chinesischen Ahorns bewegt, wissen wir, er war da und hat nach dem Rechten geschaut. Er hat uns angeschnurrt und zugezwinkert. Wir werden ihn ewig in Gedanken haben, bis wir gemeinsam an der Regenbogenbrücke stehen und uns wiedersehen.

Bis dahin mein Freund,
deine MariLittle




Montag, 12. Mai 2014

Nähanleitung: USB-Stick-Tasche

Hallo.

Heute melde ich mich mit einer Anleitung für euch. Mein Problem ist, dass ich für vieles einen Speicherstick dabei haben muss. Und der fliegt einfach so in meiner Tasche rum. Das nervt nicht nur beim Suchen, sondern man verliert ihn auch mal schnell. Und da das schon öfter passiert ist, habe ich gedacht, nähe ich mir eine Aufbewahrung für meinen Schlüsselbund und dokumentiere das für euch, da es eine schöne Anleitung für euch wäre.


Hier also mein Problemkind. Ich brauche hierfür eine Tasche. Die Maße von dem Stick sind 8mm x 16mm x 65mm, also recht klein. Die Dicke mit 8 mm habe ich deswegen beachtet, da die Tasche sich ja auch soweit wölben muss.

Und los geht es...

Also erstmal die Zutaten: Neben den normalen Zubehör für das Nähen (Nähmaschine, Rollschneider, Garn, Nadeln, Maßband usw.) braucht man natürlich Stoff. Ich habe mich für zwei Stoffe aus der Kollektion Flo´s Garden von Makower entschieden. Diese hatte ich noch über von meiner Rundtasche, die ich in einem früheren Post beschrieben habe.
Auch braucht man gewisses Zubehör um das ganze am Schlüsselbund befestigen zu können. Hierfür nehme ich mir ein Ring mit einem Karabinerhaken. Diesen habe ich von einem Werbegeschenk (diese sind immer gut um günstig an solche Sachen zu komme. Also immer schön alles einsammeln, was ihr ergattern könnt). Zum verschließen nehme ich Klettverschluss, man kann das natürlich auch mit einem Druckknopf oder anderen Verschlußmöglichkeiten nähen, so wie man es mag.

Aus dem ersten Stoff schneidet man einen 18cm langen Streifen, der 4 cm breit ist. Diesen verstärkt man mit Bügelvlies und bügelt anschließend die Seiten in die Mitte, so das ein 2cm breiter Streifen entsteht. Dafür kann man erst den Streifen halbieren und anschießend die Kanten bis zur Mitte bügeln. Es gibt aber auch Schrägbandformer in Handel oder man nimmt vorgefertigte Bänder, ganz nach Lust und Laune.

Aus dem zweiten Stoff schneidet man zwei Streifen mit einer Kantenlänge von 5cm x 16cm. Diese habe ich nicht verstärkt, da ich wollte, dass die Tasche sich ein wenig bewegen kann, um den USB-Stick einfacher aufzunehmen.


Nun legt man zum zusammennähen die Streifen aufeinander. Die breiten Streifen mit der rechten Seite aufeinander, der schmale Streifen dazwischen. Dabei ist die Seite egal, da man damit erst festlegt, welche Seite oben ist. Nimmt man verschiedene Stoffe für Vorne und Hinten, muss man da natürlich auf die Orientierung achten. Die Streifen werden mit Stecknadeln fixiert und anschließend mit einem normalen Stich zusammengenäht.

Zusammengenäht werden drei Seiten. Ich habe am schmalen Ende zweimal drübergenäht, um das Ende zu verstärken. Das fertige Stück sieht dann so aus: Die Seite, an der der schmale Streifen rausguckt, bleibt offen.


Nun wendet man das ganze Stück, der schmale Streifen ist dabei eine große Hilfe. Beim bügeln sollte man darauf achten, dass die Nähte dabei schön außen liegen, damit es ein ordentliches Bild ergibt. Der schmale Streifen wird nun auf den breiteren geklappt und nochmal gebügelt, damit die untere Kante einen ordentlichen Abschluss hat.

Der schmale Streifen wird nun mittig auf dem anderen festgesteckt. Am Ende wird er eingeklappt, damit eine Schlaufe für den Metallring gebildet wird. Dabei darauf achten, dass die Schlaufe ungefähr auf der Länge des Speichersticks sitzt. Mit der Nähmaschine schmalkantig auf dem Streifen entlangnähen. Die Schlaufe habe ich mit kurzem hin und her nähen verstärkt festgenäht. Insgesamt werden drei Seiten genäht.  Das noch offene Ende des breiten Streifens umklappen und festnähen. Die untere Kante bleibt so, da dort im nächsten Schritt das Klettband aufgenäht wird und dadurch fixiert wird.

Nun wird der Klettverschluss angebracht. Dafür zwei Streifen abschneiden und mit einer Nadel fixieren. Dabei darauf achten, dass der weichere Teil vorne auf dem im letzten Schritt nicht genähten Ende sitzt und der Klett-Teil auf der Rückseite des Nähstückes am anderen Ende sitzt. Wie man auf dem Photo schon erkennen kann, wird nachher das Stück umgeklappt, so dass eine Tasche entsteht. Ich habe bei früheren Projekten die Erfahrung gemacht, dass es besser ist das Klett-Teil an dem Teil einer Tasche anzubringen, der nachher aufgemacht wird. Das hält einfach besser. Mit der Nähmaschine die Klettverschlussteile ordentlich festnähen, da die eine Menge Zug aushalten müssen.

In diesem Schritt wird das Nähstück auf rechts zusammengelegt und festgesteckt. Hierbei darauf achten, dass es der Länge von dem Speicherstick (oder etwas anderem) hat. Das heißt, dass die Schlaufe so sitzt, dass sie nach komplett rausguckt und nachher genau am Ende nach oben zeigt. Mit der Nähmaschine festnähen und wenden.

Für die Taschenklappe wird ein Streifen (4cm x 5cm) eingeschnitten und an den Enden umgenäht. Man schneidet nun ein Fenster rein und vernäht die Kanten.Dies dient dazu, dass der Klettverschluss nicht verdeckt ist, wenn das Teil aufgelegt wird und die unsauberen Kanten von dem Klett-Teil ein wenig kaschiert sind.
 
Den Stoff rechts auf rechts zusammenlegen und nähen. Das Teil wenden und glattbügeln.





Die fertige Lasche auf die Tasche setzten und festnähen.


Die überstehenden Fäden vernähen und den Ring anbringen.







Und damit sind wir fertig mit der Tasche!

Ich hoffe, dass die Anleitung verständlich ist. Bei Rückfragen oder Anregungen einfach einen Kommentar hinterlassen. Auch würde ich gerne eure fertigen Taschen sehen. Also schön fleißig nähen.
Ich wünsche euch gutes gelingen mit dieser Anleitung.

Bis Bald,
eure MariLittle