Donnerstag, 28. August 2014

Nähanleitung: Teekannen-Türstopper

Hallo!

Heute habe ich wieder eine Nähanleitung für euch. Meine Schwiegermama hat sich beim shoppen in ein Türstopper in Form einer Teekanne verliebt und hat mich gefragt, ob ich ihr den nähen könnte. Klar, ich versuche es. Und mache auch direkt eine Anleitung daraus.


Und los geht es.

Zutaten:

- Nähmaschine (flinke Finger gehen aber auch)
- Passendes Nähgarn und Nadeln
- Stecknadeln
- Stift
- Rundschneider mit Schneidunterlage
- Schere
- Maßband und ein Geodreieck
- Bügelvlies
- Plastiktüte oder Gefrierbeutel sowie ein Gummiring
- Stoff
- Spitze
- Sand

Ganz wichtig ist natürlich eine Idee wie es aussehen soll. Ich habe leider kein Bild von der Kanne gemacht. Also wird es aus dem Kopf und ein wenig aus dem Internet vorbereitet.


Schritt 1:
  
Als erstes macht ihr euch Gedanken wie groß die Kanne werden soll. Ich werde eine Untertasse als Kreis benutzen und darauf meine Kanne aufbauen. Die Untertasse hat einen Durchmesser von 15,5 cm und somit einen Umfang von 49 cm.
Desweiteren soll der Körper aus zwei verschiedenen Stoffen genäht werden. Das heißt, ihr braucht zwei Rechtecke in Länge des Kreisumfanges und einer beliebigen Höhe. Ich habe vorher mit einem Lineal und dem Tellerchen geschaut was symethrisch aussieht und nehme nun eine Höhe von 8 cm.
Ihr braucht also einmal einen Kreis mit 0,5 cm Nahtzugabe aus dem Stoff der den unteren Teil der Kanne bilden soll, bei mir ist es der Stoff mit den Kreisen.
Aus dem gleichen Stoff macht ihr ein Rechteck in 50 cm * 9 cm (beide Maße mit Nahtzugabe). Das zweite Rechteck wird aus dem roten Stoff gemacht und ist 50 cm * 9,5 cm groß.  Da hier die Spitze angenäht wird, brauchen wir ein wenig mehr Stoff an der unteren Kante.
Alle Teile werden mit Bügelvlies verstärkt.


Schritt 2:


Jetzt kommt das schwierigere Stück. Ich habe mit vorgenommen nicht einen flachen Deckel zu nähen, sondern ein Deckel, wie er normalerweise aussieht. 

Dafür habe ich mit etwas Überlegung einen konstruiert: Damit er sich wölbt habe ich den Deckel in vier Teile unterteilt. Das bedeute, dass ein Nähstück 1/4 des Kreisumfanges darstellt. Um das so aufzumalen habe ich einfach eine Linie mit einer Querlinie gemalt. An dem Schnittpunkt habe ich die Untertasse angelegt und drumherum gemalt. Da der Radius des Kreises ca. 8 cm beträgt, habe ich mir an dieser Stelle eine Markierung gesetzt und im 45°- Winkel eine Linie bis zum Umfang gemalt. 
Nun überlegt man sich, wie hoch der Deckelgriff sein soll. Ich habe 2 cm genommen und wieder eine Markierung gesetzt. Nun malt man einen schönen Bogen um den Griff zu formen. Auch die gerade Kante rundet man ab, damit der Deckel sich später schön wölbt. Nun hat man das Schnittmuster für den Deckel.










Ausschneiden, an einer Faltkante anlegen aufmalen und ausschneiden. Das ganze natürlich vier mal. Die zugeschnitten Teile werden mit Bügelvlies verstärkt.



Schritt 3:

Nun werden der Henkel, der Ausgießer und ein Tragegriff gestaltet.

Der Tragegriff wird ein normaler Trageriemen. Dafür werden zwei Rechtecke aus dem Stoff des Unterteils zugeschnitten. Meine sind 25 cm * 5 cm groß.












Der Henkel wird aus einem Rechteck des dritten Stoffes genäht. Ich nehme 17 cm * 10 cm, damit der Henkel nicht zu dünn wird.








Der Ausgießer wird wieder etwas schwieriger. Hierfür malt man sich die Silhouette so auf wie man sie gerne hätte. Mit Hilfe des Geodreiecks kann man das konstruieren, damit man in der richtigen Größe bleibt. Oben an der Spitze setz ich noch einen Bogen an, damit es nicht platt ist wenn man es zunäht und ausstopft. An einer Faltkante anlegen und ausschneiden.
Schritt 4:


Hat man die Teile zugeschnitten, werden diese genäht. Die Rundungen vor dem umstülpen ein paar Mal einschneiden. Das entlastet den Stoff und dieser kann sich ordentlich wölben.
Schritt 5:




Jetzt geht es an den Kannenbauch. 

Als erstes wird die Spitze an das obere Rechteck genäht. Denkt an den Henkel. Der muss unter der Spitze festgenäht werden. Und zwar in der Mitte des Rechtecks.

Anschließend das untere Rechteck auflegen und festnähen. Mit dem Bügeleisen wird nun die Falte gebügelt und mit einem geraden Stich nochmals abgenäht.



Schritt 6:
















Nun wird der Ausgießer gestopft, mit einem Zick-Zack-Stich zugenäht und an das Rechteck gesteckt. Hierbei beachtet man, dass man oben noch die 0,5 cm Nahtzugabe hat. Nun schließt man den Kreis und näht alles zusammen.

Schritt 7:

Nun setzt man den Henkel und den Deckel an die obere Kante und steckt diese fest. Der Henkel wird ausgestopft, zugenäht und ebenfalls festgesteckt. Nun vorsichtig dran entlang nähen. 
Fertig sieht das ganze dann so aus:
Schritt 8:


Nun setzt man den unteren Kreis ein und näht diesen fest. Man lässt eine Öffnung, um den Sandsack und die Füllwatte hinein geben zu können. Ich habe den Sand zur Sicherheit in zwei Gefrierbeutel getan.











Alles rein in die Kanne und das Loch mit der Hand zunähen.

Schritt 9:

Hinstellen und genießen. Fertig ist die Teekanne.
Ich hoffe, dass meine Schwiegermutter sich freut. Werde es ihr gleich mal berichten. 
Ich wünsche euch viel Spaß beim nachnähen. Gerne könnt ihr eure Kannen unten zeigen. Ich bin sehr gespannt auf die verschiedenen Ausführungen. Wenn es Fragen oder Anregungen gibt schreibt natürlich auch.

Bis bald,
Eure MariLittle

Sonntag, 17. August 2014

Eine kleine Dekoidee mit Korken

Hallo!
Heute habe ich etwas aus meiner kleinen spontanen Ideenschmiede für euch.
Ich versuche unser Haus mit Ideen und Kreativität selber zu dekorieren. Es gibt viele schöne Sachen zu kaufen. Aber ich mach zu gerne etwas selber und versuche mich an allen möglichen Projekten. Klappt mal mehr und mal weniger. Ich denke, ihr kennt das.

Heute hatte ich eine spontane Eingebung als ich mit dem Sohn von Freunden spielte. Er hatte seinen Bagger dabei und leider konnte er nicht draußen in der Erde spielen. Also musste eine Lösung her für unser Wohnzimmer. Und die stand für den guten Zweck in der Ecke: Korken von Wein und Sekt. Über Jahre gesammelt kam da eine kleine Portion raus. Und das "Baggerloch" wurde ein Holztablett. Und dann folgte eine Spielidee der nächsten. Und raus kam das:


Zugegeben, als das in meinem Kopf entstand kamen erst die Kerzen und die kleine Reagenzvase hinzu. Eine frisch geschnittene Sterndolde in die Vase und die neue Deko darf auf meinen Gartentisch Platz nehmen.

Ich hoffe, dass ihr ein wenig inspiriert seit. Zeigt mir doch eure Korkendeko. Ich freu mich darauf. 

Bis dahin,
Eure MariLittle

P.S.: Der gute Zweck der Weinkorken in der Ecke ist übrigens die nicht in den normalen Müll zu geben, sondern zu sammeln und bei einer Sammelstation abzugeben. Die Korken werden dann recycelt. Korkeichen brauchen sehr lange um eine geeignete Schicht Kork zu bilden. Guckt mal nach auf den Korken, ich hatte einen mit 14 Jahresringen. 

Sonntag, 3. August 2014

Schönheit der Natur

Hallo da draußen. 

Heute habe ich ein paar Photos aus der Natur für euch. Ich bin gerne an der frischen Luft und fange schöne Pflanzen oder Stellen ein.





Die Federn sind mir am Strand aufgefallen. Der Wind hat sie in den Strandhafer geweht. 


Diese Blume hat sich auf der Düne breitgemacht und hat sich weit über den Weg gebeugt. Leider weiß ich nicht was das für eine ist. Aber die tolle Farbe viel schon vom weitem auf.


Dieses Bild habe ich in meinem Garten aufgenommen.  Es ist eine Sterndolde und die sah mit den Grau- und Grüntönen wunderbar aus. Übrigens eine sehr langblühende Pflanze. Ich kann sie nur empfehlen.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.

Viele Grüße,
eure MariLittle

Samstag, 2. August 2014

Möwen

Hallo!

Geht es euch auch so? Ich bin immer wieder fasziniert von Möwen. Ob am Strand oder in der Stadt. Es sind schöne Tiere, die elegant mit ihrem glatten Federkleid durch die Lüfte segeln. Frei und ungebunden. Ich schaue ihnen immer wieder gerne zu. Und mache hin und wieder ein paar Photos von ihnen. Hier eine kleine Auswahl, die ich in Holland von die Linse bekommen habe.



Da war schon ein wenig Getümmel am Himmel. Die meisten Strandbesucher sind schon gegangen und die Kunstflieger waren auf der Suche nach zurückgelassenen Essen.



Ein wenig haben sie gefunden. Den Rest haben die Möwen sich dann aus dem Meer geholt.

Es hat sich aber gelohnt so lange am Strand zu warten. Ich konnte diese tollen Geschöpfe sehr nah photographieren.

Mal schauen, wann ich wieder welche vor die Linse bekomme.

Bis dahin,
eure MariLittle